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Inhalt:
Lass Dein Angesicht über uns leuchten. von Volker Wirths Der Name Gottes Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen
Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters DER IST und des Sohnes DER
HILFT und des Heiligen Geistes DER DA
IST. Dieser Auftrag Jesu am
Ende des Matthäusevangeliums bewegt viel! Einmal lässt er uns den Lichtblick
der Dreifaltigkeit Gottes erheischen, zum anderen ist er gleichsam ein
Auftrag an uns in seinem Namen und zu seiner Ehre erschaffen zu wirken. Wir lesen: Deinen Namen will ich singen, nur Deinen
Namen will ich loben ... Mit welchen Namen reden wir Gott an, welchen
Namen tragen wir also, welcher Name ist auf uns gelegt, worin sind wir
erwählt? Lassen sich den drei Personen Gottes eigenständige Namen zuordnen,
in denen sich ihre Einheit verwirklicht, durch den wir aufgenommen im Leibe
Jesu in der Dreifaltigkeit aufgehoben sind und wie Petrus es in seinem zweiten
Brief schreibt, durch Glaube, Erkenntnis, Tugend, Selbstbeherrschung,
Ausdauer, Frömmigkeit und Geschwisterlichkeit in Christus an der göttlichen
Natur Anteil haben, die uns die Trägheit und Unfruchtbarkeit nimmt, so dass
wir im Namen Gottes wirken? Doch ist der Name des Vaters und des Sohnes und
des Heiligen Geistes nur EIN Name, wenn wir doch schon zwei, nämlich Jahwe
und Jesus wissen? Ich möchte mich zuerst dem
väterlichen Namen nähern! Vater ist und bleibt wohl die vertrauteste Anrede
Gottes für einen Christen. Doch Jesus lehrt uns im Herrengebet Matthäus 6: Unser Vater, DER DU BIST im Himmel. Im lateinischen,
griechischen wie auch im Hebräischen bedeutet DER DU BIST uns ein Seinswort.
Wir können uns daher auf unsere Wurzeln besinnen und vernehmen von unseren
älteren jüdischen Geschwistern das Wort JeHu, das Freitags in den Lesungen
immer dann ausgesprochen wird, wenn ein Adonai vor dem Tetragramm JHWH steht.
JeHu ist eine Zeitwortform in der dritten Person Einzahl und bedeutet soviel
wie DER IST. So wäre im Herrengebet wohl: Unser Vater, DU DER IST im Himmel,
geheiligt werde dein Name, geziemlich, traditioneller und bedeutsam. DER IST
als väterlicher Name Gottes ist die Wurzel allen Glaubens. Die
Glaubensgewissheit Gott DER IST, drückt nicht nur aus, dass es einen Gott
gibt, sondern auch das der Gott DER IST der Einzige Gott ist. Für diesen
väterlichen Namen JeHu finden wir auch in der Bibel Zeugnisse. Das DER (DU
B)IST Jesu im Herrengebet zu aller erst, in der Offenbarung z.B. wo DER DU
BIST und DER IST wechselt oder das DER IST, wie es im Katechismus beschrieben
ist und wie es unser jetztiger Papst Benedikt XVI es noch als Joseph Kardinal
Ratzinger über den christlichen Glauben, jedoch für das Tetragramm JHWH
auslegt. KKK 206 Indem er seinen geheimnisvollen Namen JHWH – „Ich bin der, DER IST“ oder „Ich bin der Ich–bin“ –
offenbart, sagt Gott, wer er ist und mit welchem Namen man ihn anreden soll.
Dieser Gottesname ist geheimnisvoll, wie Gott selbst Geheimnis ist. Er ist
ein geoffenbarter Name und zugleich gewissermaßen die Zurückweisung eines
Namens. Gerade dadurch bringt er jedoch das, was Gott ist, am besten zum
Ausdruck: der über alles, was wir verstehen oder sagen können, unendlich
Erhabene. Er ist der „verborgene Gott“ (Jes 45,15); sein Name ist unaussprechlich
[Vgl. Ri 13,18]; und er ist zugleich der Gott, der den Menschen seine Nähe
schenkt. KKK 214 Gott, „Er, DER IST“, hat sich Israel geoffenbart
als „reich an Huld und Treue“ (Ex 34,6). Diese beiden Begriffe drücken das
Wesentliche des Reichtums des göttlichen Namens aus. In all seinen Werken
zeigt Gott sein Wohlwollen, seine Güte, seine Gnade, seine Liebe, aber auch
seine Verläßlichkeit, seine Beharrlichkeit, seine Treue und seine Wahrheit. Doch wenn DER IST auf
hebräisch nur JeHu gelesen wird, was bedeutet uns dann das Tetragramm JHWH,
was wohl sinnvoll JaHuWeH oder JeHuWeH ausgesprochen wird? Da JeHuWeH aus Ehrfurcht
nur einmal im Jahr am Versöhnungstag ausgesprochen wird, ist die genaue
Aussprache für uns scheinbar ungewiss. Ich deute dennoch aus den Vorsilben
der Namen JeHu, JeHuSua und den Propheten Jeremia und Jesaja das letztere
JeHuWeH. Die Bedeutung des Wortes ist sicher nicht ungewiss. Es ist das
Zeugnis des Heiligen Geistes, das Gottes ICH BIN DA wahrnimmt und mit Mose
und dem Volk Gottes im Herr DER DA IST antwortet und ruft. Die Einsicht als
Blüte des Glaubens, die den wohltuenden Hauch Gottes wahrnimmt im Gefüge des
Weltgeschehens, aber auch in vielen kleinen Lebensräumen des Alltags, kann
Gott im Heiligen Geist als DER DA IST anrufen. Darum offenbart sich Gott in seiner Weisheit in diesem
heiligsten aller Namen im Heiligen Geist als der DER DA IST. Mit dem Heiligen
Bonnaventura lernen wir, das dies der erste Name Gottes ist. Aus der Unsicherheit des
Geheimnisses um diese Gottesnamen heraus, glaube ich das JeHu als DER IST,
der Wortstamm als eine Kurzform des Tetragramms und somit der väterliche Name
Gottes ist, in dem unser Glaube wurzelt im Wissen um das Sein Gottes. Das Tetragramm
ist dann eine Erweiterung diesen Wortstammes vom Sein hin auf das Da sein
Gottes, wahrnehmbar im Heiligen Geist. JeHuWeH als DER DA IST ist somit der
Rufname Gottes im Heiligen Geist in dem wir den Hauch Gottes erspüren und
wahrnehmen dürfen. Ich vage dieses in aller
Ehrfurcht zu behaupten weil wir in einer allgemeinen Übersetzung von den
Gelehrten Hamp und Stenzel Exodus 3, 15b lesen: Dies soll mein Name für immer sein und dies mein Rufname von
Geschlecht zu Geschlecht! Will uns dieses nicht zwei
Anreden des Gottesvolkes lehren, dass einmal dem väterlichen ICH BIN Gottes
antwortet im Namen JeHu als DER IST und das im Rufnamen des Heiligen Geistes
das ICH BIN DA Gottes wahrnimmt und im JeHuWeH mit DER DA IST antwortet? Seine Heiligkeit Papst
Paul VI bekennt in seinem Credo zum II vatikanischen Konzil Abschnitt 2 zum
Wesen Gottes: „Wir glauben, daß dieser einzige Gott
Seiner Wesenheit nach absolut einer ist, unendlich heilig, wie Er in allen
Seinen Eigenschaften unendlich vollkommen ist: in Seiner Allmacht, in Seinem
unbegrenzten Wissen, in Seiner Vorsehung, in Seinem Willen und in Seiner
Liebe. Er ist der, DER DA IST, wie
Er es Moses geoffenbart hat; Er ist Liebe, wie der Apostel Johannes es uns
lehrt.“ Ich erlaube mir einmal zu
übersetzen, wie sich mir Exodus 3, 14 eröffnet doch zuerst aus der Einheitsübersetzung.:
Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin
der «Ich-bin-da». Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der
«Ich-bin-da» hat mich zu euch gesandt. Meine Auslegung dieses
Textes ist: Gott sagt von sich: ICH
BIN, der ICH DA BIN! Mose soll nun zu den Israeliten den Namen verkünden: DER
IST, der DER DA IST! Denn ich persönlich kann Gott nicht anrufen mit meinem ICH BIN der ICH DA BIN. Gott erklärt dem Mose
also: ICH BIN, der ICH DA BIN, darum nenne mich DER IST, DER DA IST. In diesem Verhältniss glaube
ich wie unsere Urväter vom Grund unserer Liebe zu wissen, dem Vater DER IST
und von seiner Weisheit indem wir ihn mit Einsicht anrufen als Gott DER DA
IST. Von dieser Einsicht
begeistert geht es hier nicht um richtig oder falsch des jeweiligen Namens,
mit der uns anklagende Erkenntnis von der Wahrheit abbringen will, sondern um
die Erkenntnis die offenbaren Wahrheiten in gerechter Weise den Personen
Gottes zuzuordnen. Welcher Gläubige könnte bezweifeln das unser Gott nicht
der Gott DER IST, DER DA IST sein sollte? Ist DER IST nicht der Fels als
Fundament unseres Glaubens und DER DA IST, als Hauch Gottes und Ruach die
über den Wassern der Urflut schwebte, jene verborgene Schwester Weisheit die
Gott mit Einsicht und in Erkenntnis offenbar sein lässt (Sprichwörter 7,4;
8,14 folgend)? Nähern wir uns nun dem
dritten Namen der Dreieinigkeit, dem Namen der Person Jesu, durch den Gott
hinter dem Vorhang der unsichtbaren Welt hervortritt und im Sohne in dieses
irdische Leben hineinsprosst. KKK 430 „Jesus“ bedeutet
auf hebräisch „Gott rettet“. Bei der Verkündigung gibt der Engel Gabriel ihm
den Namen Jesus, der besagt, wer er ist, und zugleich, wozu er gesandt ist
[Vgl. Lk 1,31]. Weil niemand „Sünden vergeben“ kann „außer dem einen Gott“
(Mk 2,7), ist er es, der in Jesus, seinem menschgewordenen ewigen Sohn, „sein
Volk von seinen Sünden erlösen“ wird (Mt 1,21). In Jesus faßt also Gott sein
ganzes Heilswirken für die Menschen zusammen (Vgl. dazu auch 210, 402). Ich vage zu behaupten, das
sich lateinisiert Jesus und hebräisch JeHuSua auch mit DER IST HELFEND
oder unserer Sprache angemessen DER HILFT übersetzen lässt. DER HILFT und
nicht Gott HILFT. DER wegen der Vorsilbe Je in der dritten Person Einzahl und
fehlendem El aus dem Elohim (eure Gottheit), und HILFT, weil es mir näher am
täglichen Leben scheint. Wir natürlich im Namen Jesu, Gott als den DER HILFT
anbeten, jedoch die Übersetzung „Gott der hilft“, lässt die verwirrende
Annahme zu, das Gott vom Wesen ein anderer als Jesus sei und Jesus nicht Gott
ist, weil sein Name eben auf den „wahren“ Gott der hilft, als Retter
hinweist. DER RETTET oder DER HEILT ist bestimmt auch nicht falsch! Nur in
meinem persönlichen Gebet erfahre ich Jesus eben auch in den kleinen
alltäglichen Dingen als DER HILFT und überwinde diese Mehrdeutigkeit des
hebräischen Wortes mit meiner persönlichen Gotteserfahrung, die mich, wenn
ich im Namen Jesu bitte, den Ausruf Herr DER HILFT lehrt. Ein weiterer Beweggrund
Jesus mit DER HILFT zu übersetzen, ist die Tatsache, das wir als Christen
durch die Taufe diesen Namen Jesu tragen und in seinem Namen als ein Mensch
DER HILFT in unserer jeweiligen Berufung, in allen Berufen wirken. Die Demut
rät mir, das ich öfter ein Mensch DER HILFT sein werde, aber beileibe
seltenst ein Mensch DER HEILT oder DER RETTET. So schließe ich mich dann
wieder dem Katechismus an, im Glauben: Jesus ist als Gott DER HILFT mein
einziger Heiland und Retter. 432 Der Name Jesus besagt,
daß der Name Gottes in der Person seines Sohnes zugegen ist [Vgl. Apg 5,41; 3
Joh 7]. Er wurde Mensch, um alle endgültig von den Sünden zu erlösen. Jesus
ist der göttliche Name, der allein Heil bringt [Vgl. Joh 3,18; Apg 2,21]. Er
kann nunmehr von allen angerufen werden, weil Gott sich durch die
Fleischwerdung seines Sohnes mit allen Menschen sosehr vereint hat [Vgl. Röm
10,6–13], daß „uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben ist,
durch den wir gerettet werden sollen“ (Apg 4, 12) [Vgl. Apg 9,14; Jak 2,7]
(Vgl. dazu auch 589, 2666, 389, 161). Ich glaube damit das
zumindest die Übersetzungen der Namen Gottes des Vaters DER IST, des Sohnes
DER HILFT und des Heiligen Geistes DER DA IST nicht mehr unaussprechlich
sind, sondern eine frohe Botschaft ist, die uns Jesu im Heiligen Geist lehrt
in dem er uns Gottes dreieinigen Namen bekannt macht, der mit der Geburt aus
Wasser und Geist auf unsere Stirn geschrieben steht. Was mir darüber hinaus
wichtig erscheint ist, das uns die Übersetzung der Anrede Elohim Adonai JeHu,
JeHuSua, JeHuWeH, nämlich Eure Gottheit der Herr DER IST, DER HILFT, DER DA
IST, in den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes - weil dieser
dreifaltige Name Gottes zur Meditation und innerem Gebet einlädt -, die
wahrliche Anrede Gottes im Bewusstsein seines Namens eröffnet und Gott in
diesem Bewusstsein kein Geheimnis bleibt, sondern Er sich uns vorstellt.
Sprechen wir nur einmal diese drei Namen im Gebet aus und ergründen wir die
darin offenbare Liebe und Treue im DU DER IST, DER HILFT, DER DA IST oder DER
DA IST, DER DU BIST, DER HILFT. Es ist für mich der Kern des Evangeliums. Es
ist Offenbarung Gottes. Ich will in aller Demut
einen nüchternen GeDANKen auffassen: Ich heiße Volker Wirths. Es sind Namen
germanischen Ursprungs und sie bedeuten Volksheer und das meine Vorfahren
einmal Wirte waren. Volksheer (Volker) ist ein Ausdruck meiner
Persönlichkeit, da ich als Mensch zum Heer der Völker gehöre, während der
Titel Wirt (Wirths) mir etwas über Wesen und Beruf meiner menschlichen
Wurzeln erzählt. Es gibt gewiß in jeder Sprache eine Analogie und während uns
die Bedeutung Kephas als Fels in der Bibel wichtig und bewußt ist, kann uns
diese Aussage Jesu über Petrus etwas über das Verständnis der Übersetzungen
der Heiligen drei Namen Gottes lehren. Es eröffnet sich darin die Wesenheit
des Vaters DER (DU B)IST im Herrengebet und nicht weniger die würdige
Anbetung Gottes im Namen Jesu als DER HILFT, wenn nicht gar die spürbaren
Liebe unseres Gottes DER DA IST im Heiligen Geist, während unübersetzt die
Bedeutung und die Zuversicht der frohen Botschaft dieser Namen für viele
unbewußt verborgen bleibt. Darum etwas schwärmerisch, weil sich mir darin ein
wenig das Geheimnis der dreifältigen Wirklichkeit Gottes in seinem einzigen
Wesen eröffnet hat: Sind die drei Namen, wie die drei Personen Gottes, nicht
Fenster in den Mauern der sichtbaren Welt, die uns das Licht ihrer
wesenseinen Gottheit hinter den Mauern der sichtbaren Welt schauen lassen?
Ist nicht nur der Vorhang der Unwissenheit beiseite zu schieben um in diesem
Namen Gott kennen zu lernen? Erkennen wir im Abba DER IST die Wurzel unseres
Glaubens im Himmel? Sprosst im Sohn DER HILFT seine liebende Wirklichkeit
leibhaftig bis in diese Welt hinein? Nehmen wir in der Blüte des Heiligen
Geistes DER DA IST, Gott in seiner Weisheit mit dem Dufthauch der Einsicht
wahr? Erkennen wir gewissermaßen im Vertrauen drei Vornamen Gottes in der
Anrede DU DER IST, DER HILFT, DER DA IST, während Elohim (Eure Gottheit) und
Adonai (Der Herr) Titel sind, wie Vater, Sohn und Heiliger Geist das Bekenntnis
des Vertrauens? Ist nicht alles eben keine Zurückweisung seines Namens,
sondern bedeutet uns die namentliche Anrede, in der Übersetzung dieser Namen,
jeweils in der Landessprache eines Volkes, das untrennbare Wesen Gottes des
Vaters DER IST, des Sohnes DER HILFT und des Heiligen Geistes DER DA IST, im
vergessenen unbekannten Licht, als dreiEINiger einziger Gott? Sind nicht auch
wir erst wahrhaft vom Geist getauft wenn wir in diesem Namen aufgehoben,
bewusst oder unbewusst, in IHM aufgenommen sind und wirken? Ist dies nicht
unser Auftrag als Mensch DER IST, DER HILFT, DER DA IST, in dieser Welt zu
wirken, wie wir es später im Himmel als Heiliger oder Engel DER IST, DER
HILFT, DER DA IST, im Namen Gottes tun werden? Liegt darin nicht die ganze frohe
Botschaft vom Reiche Gottes verborgen? Ist das nicht der Grundstein des
Glaubens, der mit der Taufe gelegt wird? Ist dies nicht eine Gewissheit, die
die Tore der Trutzburg Zion im Reiche Gottes eröffnet? Eure Gottheit der Herr
DER IST, DER HILFT, DER DA IST ist Heil und Rettung! Ist in dem Zeugnis nicht
die Kirche erbaut? Ist das nicht Wirklichkeit Gottes in dieser Welt? Wird in
diesem Namen nicht „Gott mit uns“ gegenwärtig? Ist Gott der dreifältige nicht
im Leibe Jesu gegenwärtig wo zwei oder drei in diesem Namen beisammen sind,
sich gegenseitig beistehen, helfen und in Liebe wirken? |
Zur Dreifaltigkeit Zuerst möchte ich erwähnen
das im hebräischen die Worte für Vater und Sohn wohl mit Wurzel und Spross zu
übersetzen sind und somit die unfassbare Einheit von Vater und Sohn viel
näher beieinander lieger als in unserem Sprachgebrauch. Ich könnte nun auch
laienhaft einige theologogische oder auch theosophische Konstrukte
aufbringen, die versuchen das scheinbar unerklärliche zu erklären und z.B.
Menschlichkeit sowie Gottheit Jesu bezeugen, wie z.B. Jacobus, der Bruder des
Herrn der Jesus den Herrn der Herrlichkeit nennt, und der Psalmist fragt, wer
ist der Herr der Herrlichkeit, der Herr der Heerscharen, der bei Jesaja Gott
ist. Oder wo doch klar ist, dass im alten Testament Gott der Herr ist und
Paulus sagt Jesus ist der Herr und Gott ist Geist. Im Bewußtsein der
Dreifaltigkeit Gottes, der auch heute durch, mit und im Menschen wirkt, will
ich einiges aufgreifen, was mich zuerst am stärksten hat zweifeln lassen, was
mir hernach aber zur theologischen Offenbarung der dreifältigen Wirklichkeit
geworden ist. Es ist der Jesajatext 43: 10 Ihr seid meine Zeugen - Spruch des Herrn - / und auch mein Knecht,
den ich erwählte, damit ihr erkennt und mir glaubt / und einseht, dass ich es
bin. Vor mir wurde kein Gott erschaffen / und auch nach mir wird es keinen
geben. 11 Ich bin Jahwe, ich, / und außer mir gibt es keinen Retter. 12 Ich habe es selbst angekündet und euch gerettet, / ich habe es
euch zu Gehör gebracht. Kein fremder (Gott) ist bei euch gewesen. / Ihr seid
meine Zeugen - Spruch des Herrn. Ich allein bin Gott; / 13 auch künftig werde
ich es sein. Niemand kann mir etwas entreißen. / Ich handle. Nun dort scheint der Vater
zu sagen ER sei der Einzige Gott. Etwas verwirrend dabei ist, das natürlich
Jesus, als das lebendige Wort Gottes und Licht der Welt ausgelegt, den
Gottesknecht lebt, der dort vom Vater scheinbar als Knecht angesprochen wird.
Es ist solange verwirrend, wenn man diesen Anspruch des Knechtes ausschließlich
auf Jesus deutet, denn so ist es nicht gemeint, wie uns die Kapitel 41 und 42
lehren. Der Knecht ist zuerst auch Israel und Jacob, dem Gott seine
Verheißung schenkt, den aber auch das Leiden trifft und dem er Blindheit und
Taubheit vorwirft, von dem Gott selbst als Held (Jesu) heilen will. Erkenne
ich dieses jedoch, darf ich bemerken, dass dort im heiligen Geist das Wort
Gottes als der Vater selbst mit aller Kraft der Liebe spricht, die
schließlich in der Dreieinigkeit wirkt. Der Geist offenbart das Wort dem
Propheten, durch den Gott selbst in der Kraft der Liebe redet. So ist es
nicht allein der Vater, im Spruch des Herrn, der spricht, sondern auch der
Heilige Geist und im Wort Gottes Jesus selbst! Es ist also die
Gottesoffenbarung der Dreifaltigkeit, die sich hier in einer Wesenheit
als einziger Gott offenbart. Vater, Sohn und Geist, die Liebe spricht
in seiner Weisheit: Ich handle, Ich rette, Ich begleite! Ich kann auch Logos nicht
allein mit Wort zu übersetzen! Logos ist mehrdeutig und bedeutet auch Kraft und Geist. Gott ist in
Jesus also mit Kraft, Wort und Geist in seinen ganzen Wesen der Dreieinigkeit
Mensch geworden. Jesus ist vom Herzen Gottes - vom innersten Sein Gottes -,
ausgegangen und Gott ist in ihm mit seinem ganzen Wesen Mensch geworden. Gott
hat sich in seiner ganzen Menschlichkeit zur Vergebung der Sünden in Jesus
aufgeopfert, ist heruntergekommen, hat uns die frohe Botschaft vom Reich
Gottes, also die Gegenwart Gottes verkündet, hat uns gelehrt wie wir ihn
wahrnehmen dürfen, hat dann seinen Leib in seinem Testament vor seinem Tode
vermacht, hat gelitten, ist gestorben und ist in der Macht seines Testamentes
- auch in uns, die wir seinen allerheiligsten Leib empfangen -, auferstanden.
Er hat uns also in die Fülle der Dreifaltigkeit mit hinein genommen. In
seiner Himmelfahrt ist Jesus dann wieder ganz im Herzen Gottes aufgegangen
und so liegt er Gott am Herzen, wie uns der Schluss des Logosliedes lehrt.
Jesus ist sodenn in der Einheit mit dem Vater vom Wesen her ganz Gott und
bleibt in der Erinnerung Gottes im Heiligen Geist trotzdem Person, da Jesus
Kraft des Geistes im innersten Bewusstsein des Vaters ewig lebt und uns in
der Liebe Gottes in seine Leibhaftigkeit aufnimmt. So dürfen wir im Spross
Jesus durch die Blüte des Heiligen Geistes die Wurzel unseres Glaubens, den
Vater erkennen. Diese Wirklichkeit kann die Liebe und Treue zu Gott erfahren,
der Glaube der in der Liebe verwurzelt die lebendige Gottesbeziehung im
Evangelium des Lebens lebt, der nicht von der Welt in diese Welt hineinsprosst
und vom Heiligen Geist beseelt Früchte der Liebe trägt, die Weisheit,
Einsicht und Gotteserkenntnis lehren. Man darf Gott also nicht
drei teilen in seinem Wesen der Liebe, des Wortes und der Weisheit. Spricht
der Vater etwa nicht, oder denkt er nicht? Handelt er etwa ohne den Geist der
Weisheit, schenkt er uns keine Einsicht im Wort Gottes oder ist er etwa Liebe
ohne Hand und Fuß? Ist etwa die Bibel, uns ohne Geist und Liebe geoffenbart,
Gottes Wort und Gott? In Wort und Rechtgläubigkeit wird es eher in unserer
Begierde nach Erkenntnis vergewaltigt ein Gesetzeswerk, das den Anspruch
Gottes tötet, das mit unserer trügerischer Erkenntnis verblendet im
Lebensdurst fesselt und in dieser Macht der Anklage das Gericht beschwört und
im Lebensdurst unfrei macht, ja in der Finsternis gefangen nimmt und somit
Gott am Kreuz vergewaltigt und tötet. Dieses widerspricht nicht der
Radikalität und die Herausforderung an uns dem Worte Gottes zu trauen,
sondern das Wort Gottes, die Heilige Schrift ist Richter unserer innerster
Gedanken, unseres Wohlseins und unserer Begierden. Es kann zur Liebe hin
befreien, aber auch im Lebensdurst fesseln. In ihm offenbart sich unser
Wesen, das wir Liebe üben! Der erlöste Glaube ist sodenn frei vom Zweifel an
der Dreifaltigkeit Gottes, weil er Gott in den drei Personen wahrnimmt. Wir
sehen halt das Licht Gottes hinter dem Vorhang der sichtbaren Welt nur durch
die Fenster der drei Personen Gottes in dieser Welt. Somit überrascht uns
Gott wenn wir ihn in seinen drei Personen zu erfassen glauben, immer neu als
der Eine. Glauben wir ihn als den Einen erfasst zu haben, entgleitet Gott
unserer ängstlichen Umklammerung in seinen drei Personen, vor allem in der
Menschlichkeit Jesu. Auch wenn wir scheinbar im Lebensdurst ertrinken hält er
uns in der Not stehts an der väterlichen Hand, nimmt uns als der gute Hirte
im Sohn auf die Schulter oder tröstet uns mit geschwisterlichen Weiblichkeit
mit einem Hauch seiner Gottheit. So lernen wir im Vertrauen Gottes in der
Vorsehung unseren Weg zu gehen und er macht uns Mut. Ich bin gewiss,
auch heute noch erniedrigt sich Gott
in uns zu einem irdischen Leib! Gott unsere Wurzel des Glaubens, hat sich im
Spross Jesus so weit erniedrigt, dass er in der Blüte seines Geistes, seine
Menschlichkeit im irdischen Leben vermachen kann. Dieses Testament wird in
jeder Eucharistiefeier vollstreckt und wird durch den Geist Gottes in der
Annahme der Realpräsenz Jesu bezeugt, so dass der Hauch von Gottes Weisheit
in der Einsicht auch heute im irdischen Leben weht wo er will und Kinder
Gottes gebiert, die erspüren dürfen dass im Auferstandenen das Reich Gottes
nicht nur nahe, sondern in ihm aufgehoben gegenwärtig ist. Es ist ein
Geschenk, das wir uns nicht nehmen, aber erbitten können. Dreifaltigkeit
bedeutet: Gott wirkt durch, mit und im Menschen, verbindet sich im neuen
Bunde im Geist der Liebe mit ihm und lässt somit sein Angesicht über dem des
Menschen leuchten! Der Weg zur Seligkeit Zunächst möchte ich
feststellen: Man kann Gott wahrnehmen! Diese Gottverbundenheit nenne ich
Seligkeit. Er gibt sich zu erkennen in Zeichen, in Fügungen und in den
Regungen und Gefühlen, manchmal sind auch ganz normale Menschen ungläubige
oder auch gläubige - ohne es zu wissen-, Boten Gottes. Gott selbst öffnet
einem Augen und Ohren für diese Wahrnehmung und er verbirgt sein Angesicht in
diesem Zustand nicht. Gott zeigt sich in einem verborgenen Licht des Heiligen
Geistes, es bedarf nur des Heiligen Geistes sein Angesicht wahrzunehmen, ihn
zu sehen oder zu hören. Wenn Du also blind und taub bist, dann suche Gott von
Herzen, habe vor allem Geduld und sei beharrlich im Gebet, pflücke z.B. gute
Frucht aus den Psalmen, richte nicht, ereifre dich nicht, meide Zorn und
Habsucht, sei hilfsbereit und sanftmütig, prahle nicht mit deiner
Gotteserkenntnis und in dieser Liebe und Treue wird ER sich finden lassen. Im
Großen und Ganzen nimm dir die Bergpredigt zu Herzen und beginne mit dem
Nötigen was Du verstehst, z.B die goldene Regel, dann lebe das Mögliche was
du nicht verstehst und bete für deine Feinde und das scheinbar Unmögliche des
Unfassbaren wird geschehen das Du Gott von ganzem Herzen liebst und durch ihn
den Nächsten wie dich selbst, ja sogar deine Feinde segnest du. So wird die
Bibel deine Schwerhörigkeit heilen, bis du Gott wahrnehmen kannst. Pass aber
auf, das dich die wortgläubige Rechtgläubigkeit nicht im Hochmut und
anklagender Erkenntnis gefangen nimmt und dich der Richterspruch des Wortes
Gottes im Lebensdurst fesselt. Dann bist du der versuchenden Anklage erlegen,
wie der Apostel Jacobus in seinem Brief warnt. Das Wort Gottes, offenbart
im Heiligen Geist, wird Dir helfen zu unserer himmlischen Wurzel zu finden,
dessen bin ich gewiss. Denke an Noa und Elia die Gott wahrnehmen konnten oder
Mose in der Verborgenheit des Zeltes. Von ihnen lerne den Bund einzugehen,
wenn Gott ihn anbietet, den Hauch Gottes zu spüren, wenn er dich leise
streichelt, hinzuhorchen an einem stillen Ort! Bedenke auch keine Antwort ist
eine Antwort. Tu dann das Deine wie du meinst, denn auch wenn dich der
Heilige Geist führt bist du in der Vorsehung keine willenlose Marionette.
Gott bewahrt dich in Deinem Tun, ob du nun rechts oder links gehen wolltest:
Er ruft dir nach (Jesaja 30,19b-21)! Oft steht mir aber mein
Unglaube im Weg, doch Gott hilft in der Glaubenserfahrung meinem Zweifel zum
Glauben. Darum bewahre dir die Einfalt des Herzen, das die die nicht sehen
und glauben seliger sind als Du der sieht und glaubt. Denk an den ungläubigen
Thomas. Es ist nicht Verdienst, sondern Gnade Gott zu schauen. Bedenke immer:
Im rechten Glauben, wird man von Gott im Wort Gottes bewegt und genießt
Freiheit. Man ist kein Sklave, der in Angst vor Strafe gehorchen muss und der
in dieser Bedrängnis keinen Willen hat. Die Vorsehung Gottes
eröffnet einem den Gehorsam in Gottesfurcht, der aus Freundschaft in Liebe
und Treue folgt, weil Gott so viel wundervolles und Leben in Fülle wirkt.
Seligkeit sucht uns zwar und wir mögen uns finden lassen, sie nimmt uns aber
nicht gefangen oder bedrängt uns mit den Fesseln des Gehorsams. Es sind eher
Zeichen und Worte die uns zufallen, in denen wir Gottes Gegenwart ermessen.
Du darfst sie nicht suchen, sonst wirst du an der Vielfalt des Angesicht
Gottes verrückt! Warte auf den Heiligen Geist und sei in deiner Freude voller
Demut wenn er dich erfüllt. Der Heilige Geist Gottes
ist ein Geist beweglich und frei, der uns voller Freude aus dem Samen des
Wortes gebiert, uns in der Bedrängnis aufrichtet und uns in die
Dreifaltigkeit aufnimmt. Im Leibe Jesu, sind wir von der Liebe bewegt und vom
Geist begeistert im Wort Gottes aufgehoben und geben Zeugnis von der frohen
Botschaft des Lebens. Dabei sich das Wort Gottes als bessere Lebenslösung
immer wieder neu anbietet und somit in der Vorsehung vollbracht ist. Dieses
Wort Gottes ist nicht angelesen und in Rechtgläubigkeit gefesselt, in dem uns
Anklage und Verderben im falschen Licht oder verdorbener Erkenntnis der Welt
gefangen nehmen will, sondern durch den Heiligen Geist von Gott selbst mit
Einsicht durch Jesus gelehrt, an dem wir über unser eigenes Leben
hinauswachsen. Dieser Schatz und Reichtum wächst eben durch die leibhaftige
Begegnung mit Jesus in der Eucharistie, tägliche Betrachtung des Evangeliums
und im Gebet in dem man auch in der Tat ruht. In dem man das Evangelium lebt,
macht es die Fülle des Daseins offenbar und irgendwann hört man Gott in der
Schule des Heiligen Geistes! Der weltliche Reichtum mit all seinen Sorgen um
den Besitz, ist dagegen ein vergängliches Glück und Bescheidenheit vielleicht
ein Segen Gottes, in dem man sich beschenken lässt. Vielmehr ist die Sorge
des Reichen ein Ausdruck des Lebensdurstes in dem er Gott nicht wahrnimmt,
vielleicht auch Strafe in dieser Unterwelt für das Horten des Überflusses,
der eigentlich die Armen nähren sollte, die zu wenig haben? Der Heiligen Schatz ist im
Himmel, ihre Hoffnung ist das ewige Leben, in dem sie auch in dieser Welt
schon Gott zu schauen vermögen und sich beschenken lassen von seiner Gnade!
Ihre Genügsamkeit macht sie zu Lämmern Gottes, der ihren Herzen Frieden und
Ruhe zu schenken vermag, auch wenn die Sorge um dieses Leben plagen will. Sie
mögen sich im Vertrauen die Reinheit des Herzens bewahren, das nicht
ausnützt, nicht übervorteilt, das sanftmütig ist und sich auch für Feinde und
Ungerechte erbarmt, bittet und Segen schenkt. Sie vermögen zu teilen und dass
ist der Reichtum in dem Gott sich in Jesus mitteilt, in dem Gott gegenwärtig
ist. Denn Gottes Gesetz ist aufgerichtet in Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und
Treue, die uns mahnt: Der Gläubige, welcher in den Bedürftigen nicht vermag
den Dreifaltigen zu erkennen, den hat Jesus nicht gekannt und der Ungläubige
oder Andersgläubige der Gutes tut, wird als Gerechter einst Herrlichkeit
erlangen. So ist es Gerechtigkeit sich über Gott zu wundern, wenn man den
Bedürftigen unwissend Gutes tut, da Gott es in seiner Treue bemerkt und sich
im Bedürftigen offenbart. Der Herr zeigt sich in
den Kleinigkeiten des Alltags, darum
sind die Kleinigkeiten wichtig im Leben. In der Erfahrung von Ungerechtigkeit
und Unbarmherzigkeit bedeutet darum ein herzliches Seufzen auch mehr als
viele Worte, da den Tätern so vieles von Gottes Liebe entgeht. Was bleibt
einem wie Jesus schweigend auszuharren und zu ertragen, von Gott alles zu
erwarten, stille für sie zu beten, da man in der Anklage selbst nur die
Seligkeit verliert, wenn man sich selbst ereifert und es nicht Gott
überlässt. Denn Gott ist es schließlich der Wollen und Vollbringen über
unseren guten Willen hinaus bewirkt, nicht das wir uns dessen rühmen, aber
die Freude und der Frieden in uns bleibe. |
Das Opfer Jesu Gestorben zur Vergebung
der Sünden. Wenn ich mir einen Gott vorstelle, der den Opfertod Jesu als
Lösegeld verlangt um seiner Gerechtigkeit willen, dann mag ich nicht an ihn
glauben. Wenn ich jedoch erfahre, dass Gott sich in Jesus selbst bis in den
Tod erniedrigt hat, um uns von der Sünde loszusprechen und aufzurichten, dann
bin ich begeistert. Eine Herausforderung allerdings bleibt, dass Jesus wegen
unserer Sünden gestorben ist. Wie kann ich dieses begreifen? Ich darf mich in
der Gnade Gottes darum dem Sterben Jesu, im Sterben zweier lieben Menschen
nähern, die ich auf dem letzten Weg begleiten durfte. Mir ist dort
schmerzlich bewusst geworden, dass ich im Angesicht des Todes kaum um eine
Verfehlung herum komme. Der einzige Trost ist der Herr, den ich in seiner Passion
in diesen Menschen sehen durfte. Zuerst ist da der jubelnde
Einzug nach Jerusalem. Ist dies nicht der Gläubige Mensch, der fest entschlossen
dem Herrn bald zu begegnen, voll Vorfreude, sich auf sein Ende vorbereitet,
der sich einen leichten Heimgang wünscht und sich auf die Ewigkeit freut und
das Hospiz betritt? Dann die Nächte am Ölberg,
indem sich der Sterbende alleingelassen fühlt, Ängste aussteht und finsterste
Einsamkeiten erlebt, weil wir kaum Zeit für Besuche haben, weil Welt unser
Dasein fordert. Wie oft war ich zu Müde, zu erschöpft von der Arbeit und
hatte keine Kraft meine Liebsten zu besuchen, konnte nicht mit Jesus wachen?
Wie oft habe ich ihm die Wangen geküsst und gedacht das Leiden ist Deine
Schuld und Gottes Wille oder bin geflohen, froh der Bedrücktheit entrinnen zu
können? Aber wo muss ich auch der
Gefangennahme und Verschleppung Jesu
zusehen, wenn ein solcher sterbender Mensch einfach verlegt wird, weil das
Sterben zu lange dauert, weil die Kosten für das Hospiz nicht mehr übernommen
werden und ein Altersheim mit motivierten, aber unterbesetzten geforderten
Pflegern her halten muss. Wo ist dort Jesus der Willkür der Menschen
ausgesetzt? Oder die Verspottung Jesu,
wenn ein alter dementer Mensch nicht ernst genommen wird, wenn er nach
Zuwendung heischt, den ganzen Menschen fordert, aber z.B. seinen Mitbewohnern
auf den Geist geht und ihre Abneigung spürt, weil er scheinbar wirres Zeug
spricht. Wo erkenne ich dort in ihm das Fünkchen Wahrheit, dass er mir
mitteilen will? Wenn er auch verwirrt ist, die Abgründe der Abneigung nimmt
er in seiner Fähigkeit zu empfinden aufs tiefste war. Wo sehe ich seinen
verzeihenden Blick, wenn ich diesen Menschen Verleugne und seine Aussagen nicht
ernst nehme? Wo schaue ich seiner Geißelung zu, wenn er zu seinem Besten
fixiert wird, weil wir nicht genügend Sorge und Anwesenheit tragen können,
ihn in seiner Verwirrtheit ohne Fesseln zu schützen. Wo begegnet diesem
Menschen Simon und Veronica oder die weinenden Frauen am Kreuz, die sich
kümmern, letzte wichtige irdische Dinge erledigen, die das Kreuz tragen helfen,
das Schweißtuch reichen und z.B. im Rollstuhl noch einmal Spaziergänge machen
dürfen, wo wir zusammen beten und singen und tun was sonst im Leben der Liebe
dient? Dann das Sterben selbst,
in dem dieser Geliebte Mensch Abgründe der Gottesferne erlebt. Indem er sich
fragt, warum muß ich das alles erleiden, warum hat Gott mich verlassen? Gibt
es keinen Gott der mich rettet, habe ich im Leben etwas falsch gemacht, dass
er mich so leiden lässt? Wo ist einer DER HILFT? Dann das Versagen des
Leibes, wenn ihn dürstet, sein geschundener Leib aber keine Nahrung mehr bei
sich hält. Die Schmerzen, wenn sich dieser Mensch trotzt aller Fürsorge wund
gelegen hat, wenn er sich selbst nicht mehr bewegen kann und auch die
kleinste Bewegung bei der Pflege schmerzt. Was bleibt mir dann als
zum Herrn am Kreuz aufzublicken, sein Angesicht in diesem geliebten Menschen
zu sehen und auch mein Unvermögen, meine Ohnmacht zu helfen. In diesem
Sterben kann ich begreifen, das das Kreuz etwas gutes ist, dass der Herr
recht getan hat, dieses Kreuz auf sich zu nehmen und sich bis in den Tod
hinein mit dem Menschen vereint hat, um uns aufzurichten. Ja er ist gestorben
um die Sterbenden und die Trauernden zu erlösen! Er ist gestorben wegen
meiner Sünden, meiner Nachlässigkeiten, meiner Ungeduld und meiner
Unaufmerksamkeit, damit ich unweigerliches Versagen im Angesicht des Todes
aushalte und in dem Sterbenden ihn sehe und um Vergebung bitten darf! Und Er
ist Auferstanden, damit wir über den Tod hinaus, in der Vergebung der Sünden
in ihm Leben! |
Credo 2006 Ich glaube an den
dreiEINigen einzigen Gott, den Herrn DER IST, DER
HILFT, DER DA IST, den Fels, Elohim Adonai JeHu
JeHuSua JeHuWeH, der sich im dreifältigen
Namen eines Wesens geoffenbart hat, der als Einziger mit
seinen guten Engeln und Heiligen ICH BIN DA ruft. Er ist die einzige
Wirklichkeit hinter dem Vorhang der sichtbaren Welt, der alles Gute und
Achtbare in sein Bewußtsein der Liebe aufnimmt, dass alles Böse und
Unliebsame am Ort der Verwesung zu einem Nichts vergeht. Sein ICH BIN der ICH DA
BIN eint Kraft, Wort und Geist im Wesen der Liebe! Im Lichtblick durch das
Fenster seiner drei Personen lehrt er sein einzig Wesen! Er ist der Vater DER IST, die allmächtige Wurzel
unseres Glaubens, der Schöpfer der
sichtbaren und unsichtbaren Welt, der uns in Liebe bewegt
und Wollen und Vollbringen bewirkt. Er ist der Gesalbte DER
HILFT, der Sohn und Spross Gottes im irdischen Leben. Ausgegangen vom Herzen des
Vaters und empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau
Maria, in die Welt gekommen um zu heilen, in anklagender aggressiver
Erkenntnis und im Unglauben der Welt, angeklagt, verhöhnt, gegeißelt,
gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in den
Lebensdurst und auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel
und wieder aufgegangen im Herzen des Vaters, hat sich Gott in Jesus bis
zur Menschlichkeit erniedrigt um uns aufzurichten. Jesus ist im wirklichen
Dasein Gottes im Wesen wahrer Gott und Herr, persönlich in seinem
irdischen Leben Erlöser und Menschensohn Gottes. So ist der Sohn mit dem
Heiligen Geist eines Wesens mit dem Vater und aufgehoben im Reich
Gottes in Leib und Blut gegenwärtig. Er ist der Heilige Geist
DER DA IST als Quell der Weisheit, der uns die Kraft und
Einsicht schenkt in Gottes Liebe zu leben und dies in Frucht und
Blüte der Mutter Kirche sichtbar macht. Seiner Treue ist es, die
uns begeistert und getrost aufnimmt in sein Reich. Durch die Taufe mit Wasser
und Geist auf den dreifältigen Namen Gottes und im Vermächtnis seines
Leibes und Blutes ist Gott mein bewusstes Heil, der mich als Glied des
Leibes Jesu in seine dreifältige Wirklichkeit aufnimmt. Von der anklagenden
Erkenntnis befreit, die mich gefangen nahm und fesselte, ist in diesem Glauben die
Gnade Gottes, die Gemeinschaft der Engel und Heiligen, Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und ewig Leben im Reiche Gottes. So ist es, das glaube ich als
Mensch DER IST, DER HILFT, DER DA IST. Amen. Vater
unser mit Oration
Unser Vater, Du DER IST im
Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie
im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib und heute und vergib uns unsere
Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in der Versuchung, sondern erlöse
uns von dem Bösen. Bitte führe uns auf dem Weg
der Wahrheit und der Liebe und schenke Frieden und Gemeinschaft; wirke in uns
das Wollen und Vollbringen der guten Werke, die du für uns ausersehen hast
und schenke dazu die Freude in Deinem Bewusstsein zu leben, dich zu lieben
und dich wahr zu nehmen. Das erbitte wir von Dir Herr DER IST, DER HILFT, DER
DA IST, für unseren Papst und seine Getreuen, für alle Geschwister im Glauben
und für alle Menschen guten Willens. Amen |
Franziskuslied Erhabener lichtvoller
Gott, erleuchte die Finsternis
in meinem Herzen, schenke mir einen Glauben
der weiter führt, erleuchte die Dunkelheit
meiner Seele, schenke mir eine Hoffnung
die alles trägt, erfülle mich mit Liebe
Herr, die nichts ausschließt, die Deinen Willen kennt, mich auf Deinen Wegen
lenkt. Lass mich wissen Herr, wer
Du bist und was Dein heiliger
Auftrag ist. Allmächtiger liebender
Gott. Nach der Übersetzung des
Franziskusgebetes von Niklas Kuster |
Für Papst Benedikt XVI In Dunkelheit ist es nicht
finster, in
dir o Gott in tiefster Nacht scheint
noch ein Licht, es zeigt mir meinen Weg zu
Dir DER IST mein Gott und lässt nicht zu das ich
verloren bin. Weiß ich den Weg auch
nicht im Grauen mit Dir o Gott ruft dennoch Deine Stimme
mich in meinem Herzen fühl ich
Dich, DER HILFT mein Gott Du lässt nicht zu das
Dunkel zu mir spricht Die Boten streicheln mich
im Hauche von Dir o Gott, die Ohren lauschen Deinem
Wort die Augen sehen Heil in
Dir, DER DA IST Gott und selig rührt der Geist
mich tröstlich an. Hör ich auch Donner sehe
Blitze in dieser Welt bist Du es Gott der
geliebter Sohn zu mir spricht Ich sing nur Abba, Baban
dilè bechmaya, El Adonai Jehu Jehusua
Jehuweh |
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Lass Dein Angesicht über uns leuchten Lass Dein Angesicht über
uns leuchten, erfülle uns mit Deiner
Liebe, in der Freude des Heiligen
Geistes, woll´n wir dienen, dass Du
durch uns wirkst. Wir dürfen dich erspüren, liebevoll berührt, wir deine Stimme hören, du bist es der führt. Wir lassen uns begeistern, fühlen Deinen Geist, Erfüllst du uns mit Liebe, Du dein Reich verheißt. Du bist das ewge Leben, bist es der beglückt, in Deinem heilgen Leibe, bist Du nicht entrückt. Du bist der Weg die
Wahrheit und das Leben, Deine Gegenwart ist
Hoffnung uns genug, Treue heißt in Dir Dein
Angebot der Liebe, fülle unser Herz denn Du
hast uns erwählt. Lieder: |
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Lass dein Angesicht über uns leuchten MP3
In Dunkelheit ist es nicht Finster |
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